Willkommen im Performance Center. Hier erzählen wir dir etwas über unser Trainingskonzept, d.h. was ist Krafttraining, Ausdauertraining, Plyometrics & Speed und natürlich Mentaltraining und wie wir das bei Alien Athletics machen.
Im täglichen Sprachgebrauch benutzen wir häufig Worte bzw. Begriffe, bei denen wir nur die oberflächliche Bedeutung kennen. Jeder Mensch handelt so und das ist evolutionär gesehen das auch vollkommen sinnvoll.

Wenn du dich bspw. mit jemandem darüber unterhältst, dass du viermal pro Woche zum Training gehst, versteht ihr beide, was dem Sinn nach gemeint ist. Doch manchmal kann es hilfreich sein, die tiefere Bedeutung einer Begrifflichkeit zu erfragen, auch wenn es sich dabei um ein nach subjektiver Bewertung einfaches Wort handelt.
Hast du dich zum Beispiel schonmal gefragt, was „Training“ eigentlich bedeutet? Nein? Macht nichts. Here we go.

 

Was ist eigentlich Training?

Wir alle werden mit einer großen Anzahl von Fähigkeiten geboren, d.h. jedem Einzelnen steht grundsätzlich erstmal alles zur Verfügung, was er benötigt, wenn er als gesunder Mensch zur Welt kommt. Die Ausgestaltung dieser Fähigkeiten führt dann zu speziellen Fertigkeiten. Genau das bezeichnen wir als „Training“.

 

Warum entwickeln sich Fertigkeiten bei Menschen unterschiedlich schnell?

Auch wenn wir grundsätzlich erstmal alle Fähigkeiten besitzen, wenn wir geboren werden, so kommen wir doch mit genetischen Unterschieden auf die Welt. Der „Bauplan“ bestimmt bspw. wie groß wir werden. Die anatomischen Gegebenheiten, wie Körpergröße, Arm- & Beinlänge oder auch die Relation von Beinlänge zur Oberkörperlänge haben Einfluss auf die Entwicklung der physischen Fertigkeiten.
Weitaus größeren Einfluss haben aber die erlernten Faktoren. Auf den körperlichen Bereich bezogen zählen hierzu z.b. muskuläre Dysbalancen, die durch einseitige Bewegungsmuster oder Belastungen entstehen. Des weiteren ist es von der Form der Wirbelsäule (kyphotisch oder lordotisch) abhängig, ob bestimmte Bewegungsabläufe besonders gut oder eher schwierig zu erlernen sind.
Betrachten wir den mentalen Bereich, so kann jede Erfahrung, ob sie mit Sport zu tun hat oder nicht, entweder begünstigend oder erschwerend auf die Entwicklung von spezifischen Fertigkeiten wirken. Die Summe aller Erfahrungen bildet unser Glaubenssystem. Glaubt ein Mensch, dass er hart arbeiten muss, um ein Ziel zu erreichen, weil er irgendwann in seinem Leben eine entsprechende Erfahrung gemacht hat bzw. man ihm das in seiner Kindheit entsprechend beigebracht hat, so wird er immer härter oder länger trainieren müssen, als andere Sportler.

 

“Du musst in der Lage sein, dich zu zentrieren, all deine Emotionen loszulassen. Vergiss nie, dass du mit deiner Seele genauso wie mit deinem Körper spielst.”

(Kareem Abdul-Jabbar)

 

Wann ist Training effektiv und effizient?

Es gibt verschiedene Voraussetzungen die notwendig sind, um Training effektiv und effizient zu gestalten.

  1. Alien Athletics Physical Training (Ausdauer, Kraft, Plyometrics & Speed)
    Der Athletiktrainer braucht detaillierte Kenntnisse über die menschliche Anatomie und das Zusammenwirken der motorischen Einheiten in Zusammenspiel mit den Körperfunktionen (Nervensystem, Atmung, etc.). Er muss wissen, wie die Aktivität der motorischen Einheiten und deren Interaktion untereinander optimiert werden kann, ohne eine schadhafte Überbeanspruchung zu bewirken.
  2. Mentaltraining
    Mentale Interaktionen sind nur schwer greifbar. Deshalb muss der Mentaltrainer elementare Kenntnisse über die Funktionsweise des menschlichen Geistes und dessen symbiotische Wechselwirkung mit dem physischen Körper haben. Analog zum Athletiktraining muss er wissen, wie bewusste und unbewusste mentale und körperliche Aktivitäten beeinflusst werden können.
  3. Sportartspezifisches Technik- und Taktiktraining
    Das Optimieren von Technik und Taktik ist Bestandteil des Vereinstrainings. Abhängig, ob es sich um eine Einzel– oder Mannschaftssportart handelt, sollten Häufigkeit und Vielfalt der Übungseinheiten so ausgerichtet sein, dass eine perfekte Balance zwischen Team- und Individualförderung entsteht.
  4. Sportler
    Der Sportler entscheidet letztendlich in welche Richtung er sich entwickelt. Er sollte ein Gespür dafür entwickeln, ob er in einem oder mehreren Bereichen seiner Sportart persönliche Defizite aufweist, die es dann durch spezielle Individualförderung effektiv zu beseitigen gilt. Dies gilt auch für Mannschaften, da jedes Team aus Einzelsportlern besteht und von deren Verbesserung profitiert.

 

Sind diese Voraussetzungen erfüllt, so kann durch gezieltes Schulen und Entwickeln von Fähigkeiten das sportliche Fertigkeitsspektrum so ökonomisiert und erweitert werden, dass Höchstleistungen erreicht werden können. Wie zuvor beschrieben, ist dabei zu beachten, dass jeder Mensch einzigartig ist. Deswegen muss Training zwangsläufig auch individuell auf den Sportler zugeschnitten sein, wenn man Effektivität und Effizienz steigern möchte.

 

“Folge keinem starren, festen System und du wirst dich immer leicht anpassen können.“

(Bruce Lee)

 

Hinzu kommt, dass jeder Sportler ein Mensch mit unterschiedlichen Bedürfnissen ist, der sein gesamtes Leben nach eben diesen gestaltet. Training kann also nicht isoliert von anderen Lebensbereichen betrachtet werden, weshalb wir bei Alien Athletics auch immer an dem Menschen interessiert sind, mit dem wir zusammenarbeiten.

Du möchtest wissen, wie wir unser Training praktisch umsetzen? Hierfür haben wir unser eigenes System entwickelt. Einen genaueren Einblick dazu erhältst du in der Rubrik „Sportarten“.